2020 BMW M3 und Porsche 911 GT3 Prototypen Crash auf dem Nürburgring

Für die deutschen Autohersteller war es ein schrecklicher Dienstag, als zwei verschiedene Prototypen auf dem Nürburgring abstürzten.

Laut unseren Spionagefotografen ereignete sich der erste Absturz kurz vor der Mittagszeit, als ein BMW M3-Prototyp in den Hatzenbach-Abschnitt der Nordschleife einfuhr.

Während das Auto durch den Abschnitt fuhr, stieß der Fahrer auf nasses Gras und verlor anscheinend die Kontrolle über das Fahrzeug. Dies führte dazu, dass das Auto gegen eine Barriere prallte. Während das Modell schnell abgedeckt wurde, soll es einige Frontend-Schäden erlitten haben.

Der Fahrer schien in Ordnung zu sein, wurde aber zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Das Auto erleidet ein ähnliches Schicksal, als es zum BMW Technikum zurückgeschleppt wurde.

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Der zweite Absturz ereignete sich wenige Stunden später und betraf einen Porsche 911 GT3-Prototyp. Genau wie beim ersten Unfall fuhr das Auto in den Hatzenbach-Abschnitt und ging ins Gras. Dadurch geriet das Fahrzeug außer Kontrolle und das Modell prallte gegen eine Barriere.

Die Airbags haben ausgelöst und der Fahrer war nach dem Unfall „in Ordnung“. Das Fahrzeug „tat nicht allzu weh“, aber der Aufprall war so heftig, dass ein Teil eines Laptops, der im Auto montiert war, durchgebrannt ist. Das ist ziemlich überraschend, da es sich um ein Panasonic Toughbook handelt, das jahrelangem Missbrauch standhält.

Für den M3 ist ein 3,0-Liter-Sechszylinder-TwinPower-Turbo-Motor mit einer Leistung von 473 PS (353 kW / 480 PS) und 503 PS (375 kW / 510 PS) vorgesehen. Allradantrieb ist ebenfalls Teil des Pakets, aber es gab Gerüchte über eine sogenannte Pure-Variante mit Sechsgang-Schaltgetriebe und Heckantrieb.

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Für den 911 GT3 hingegen wird ein 4,0-Liter-Sechszylinder-Motor erwartet, der bis zu 542 PS (405 kW / 550 PS) leisten kann.

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Bildnachweis: S. Baldauf / SB-Medien für Carscoops