Jetzt ist Ihre Chance, auf die letzte Produktion Saab zu bieten

TECHNOLOGIEN

NEVS hat am Montag das letzte Serienauto von Saab auf der Auktionswebseite Bilweb gelistet.

Das Auto ist ein 2014er Saab 9-3 Aero in Silber und hat nur 43 Meilen auf seinem Kilometerzähler. Aufgrund seiner historischen Bedeutung ist es schwierig, einen Wert für das Auto festzulegen, aber die Auktionswebsite bietet eine Schätzung zwischen 35.000 und 45.000 US-Dollar.

Als Bonus bietet NEVS, die Saab 2012 nach dem Konkurs des schwedischen Autoherstellers gekauft hat, dem Gewinner die Möglichkeit, das Saab-Museum in Trollhattan, der schwedischen Stadt, in der sich das ehemalige Saab-Werk befindet, zu besuchen.

Wir sollten darauf hinweisen, dass das Auto nicht das letzte ist, das Saab jemals gebaut hat. Diese Auszeichnung geht an ein 2017 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des 99 Turbo gebautes Saab 9-3-Konzept NEVS. Das Konzept, das auf demselben 9-3 Aero-Modell basiert und als Retroturbo bezeichnet wird, zeichnete sich durch ein einzigartiges Farbschema in gebranntem Orange in Kombination mit Retro-Stilelementen aus.

2014 Saab 9-3 Aero – Der letzte Saab

Wir werden Sie auch daran erinnern, dass der 9-3 selbst noch in Produktion ist, allerdings in China und mit einem elektrischen Antriebsstrang und einem NEVS-Emblem.

Ursprünglich hatte NEVS Saab mit der Absicht übernommen, weiterhin Saab-Autos in Schweden sowie in China zu bauen. Ende 2013 konnte das Unternehmen sogar die Produktion des 9-3 in Trolhattan wieder aufnehmen.

Leider geriet NEVS bald in eigene finanzielle Schwierigkeiten und verlor anschließend die Nutzungsrechte für den Namen und das Greifenlogo von Saab, die beide Eigentum der Saab-Verteidigungsfirma sind. NEVS überlebte die Tortur dank der Investition neuer chinesischer Geldgeber, musste jedoch eine eigene, gleichnamige Marke einführen, anstatt den Namen Saab beizubehalten.

NEVS ist heute in einer viel gesünderen finanziellen Situation. Das Unternehmen arbeitet an einer neuen Reihe von Elektroautos und erwarb dank der finanziellen Unterstützung des neuen chinesischen Mutterunternehmens Evergrande kürzlich das Unternehmen für Radelektromotoren Protean und eine 20-prozentige Beteiligung an Koenigsegg.