Tesla Model S Plaid trifft den Nürburgring in einem erfrischten Widebody mit massivem Heckdiffusor

ELEKTRISCHE AUTOS

Tesla ist mit einem Model S Plaid Powertrain auf den Nürburgring zurückgekehrt. Das neue Aerodynamikpaket enthält zusätzliche Seitenschlitze und einen massiven Heckdiffusor. Der in Kalifornien ansässige Elektroautohersteller ist zurück auf der berühmten deutschen Rennstrecke, um seinen eigenen Rundenrekord von 7:23 im vergangenen Monat zu brechen.

Teslas Prototyp mit drei Motoren und einem neu überarbeiteten und leistungsorientierten Bodykit wird sich in der Streckenleistung voraussichtlich weiter von dem Rivalen Porsche Taycan abheben.

Das blaue Tesla Model S mit Karomuster kehrt zum Nürburgring zurück. (Kredit: Teslarati) Das blaue Tesla Model S mit Karomuster kehrt zum Nürburgring zurück. (Kredit: Teslarati) Das blaue Tesla Model S mit Karomuster kehrt zum Nürburgring zurück. (Kredit: Teslarati) Das blaue Tesla Model S mit Karomuster kehrt zum Nürburgring zurück. (Kredit: Teslarati)

Ein blaues Widebody-Modell S mit „Dual Motor“ -Ausweis enthielt eine deutlich andere Seitenentlüftung hinter jedem ausgestellten vorderen Kotflügel, die wahrscheinlich den Luftstrom verbessert und den aerodynamischen Auftrieb verringert. Abgesehen von seiner ästhetischen Wirkung sind Seitenschlitze häufig bei Hochleistungsfahrzeugen zu finden und sollen den turbulenten Luftstrom, der im Inneren des Rads entsteht, sowie die Folge der Reifendrehung bekämpfen. Die Modifikation wird bei hohen Geschwindigkeiten immer wertvoller.

Der Nürburgring, der oft als „Grüne Hölle“ bezeichnet wird, ist eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt. Aufgrund der aggressiven Höhenunterschiede, schnellen Kurvenfahrten und blinden Kurven ist eine Kombination aus hoher Geschwindigkeit und starkem Bremsen erforderlich. Teslas Einführung der Seitenlüftung in seinem Plaid Model S-Prototyp wird voraussichtlich eine bessere Kühlung der vorgelagerten massiven Carbon-Keramik-Bremsen ermöglichen.

Das blaue Tesla Model S mit Karomuster kehrt zum Nürburgring zurück. (Kredit: Teslarati) Das blaue Tesla Model S mit Karomuster kehrt zum Nürburgring zurück. (Kredit: Teslarati) Das blaue Tesla Model S mit Karomuster kehrt zum Nürburgring zurück. (Kredit: Teslarati) Tesla Model S mit Plaid Powertrain kehrt auf den Nürburgring zurück. (Kredit: Teslarati)

Teslarati entdeckte auch einen massiven Heckdiffusor auf dem aufgefrischten blauen Model S Plaid. Heckdiffusoren erhöhen den Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten, indem sie Niederdruckluft unter dem Fahrzeug beschleunigen und durch das Heck des Fahrzeugs leiten. Durch das Glätten des Luftstroms und Verringern des Luftwiderstands kann der Heckdiffusor auch beim Handling helfen.

Alle diese neuen Funktionen, einschließlich des großen Heckspoilers mit Gurney-Klappe, wurden zwischen Teslas Besuchen auf dem Nürburgring wahrscheinlich einen Monat lang simuliert. Angenommen, die Rekordrundenzeit von Tesla im vergangenen Monat war lediglich ein Vergleichstest zur Bestimmung der Basisleistung des Fahrzeugs, dann beweisen die zusätzlichen Maßnahmen des in Silicon Valley ansässigen Autoherstellers eines: Sie werden jeden Rekord brechen, den ein Auto auf der Strecke aufgestellt hat. Wir wissen bereits, dass das Unternehmen einen längeren Aufenthalt in der Grünen Hölle mit einer internen Supercharger-Installation an der Strecke plant sowie Elon Musks zusätzliche Pläne, mit dem Roadster 2020 alle bisherigen Streckenrekorde zu knacken. Der tatsächliche Einblick in diese Weiterentwicklungen ist jedoch ein Beweis für die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und zeigt, dass sein Hunger als das leistungsstärkste Auto anerkannt wird, das den Verbrauchern auf dem heutigen Markt zur Verfügung steht.